Trick 67

Zahlenmagie beim Renteneintrittsalter

Heute legt Bundesarbeitsministerin von der Leyen ihren Prüfbericht über den Arbeitsmarkt für Ältere vor. In der Begründung für die Rente mit 67 heißt es, dass sich die Beschäftigungslage für Ältere in den vergangenen Jahren deutlich verbessert habe. Laut Rentenforscher Ernst Kistler ist es aber „Irrsinn“, wie Politik und Arbeitgeber mit den Zahlen operieren, schreibt die „Tageszeitung“. Die Zahlen verschleierten die Realität und blendeten beispielsweise völlig aus, dass die geburtenstarken Jahrgänge in die Gruppe der 55- bis 60-Jährigen hineinwüchsen. Das alleine hebe deren Beschäftigungsquote automatisch an, ohne dass sich etwas in den Betrieben oder am Arbeitsmarkt geändert habe.

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