18.4.2015: Ausflug zum Bergischen Kaffeetrinken ins Niederbergische Museum Wülfrath

Am 18.4. hat eine 14-köpfige Gruppe der Uellendahler ZwarlerInnen am „Bergischen Kaffeetrinken met allem Dröm und Dran“ im Niederbergischen Museum in Wülfrath teilgenommen. Das Kaffeetrinken fand in den Museumsräumen, im Kaminzimmer und im Barockzimmer statt.

Das Kaminzimmer
Das Kaminzimmer

An mehreren langen Tafeln war für 5 Besuchergruppen eingedeckt. Neben dem blauem Zwiebelmustergeschirr standen auf allen Tischen die bekannten klassischen Zutaten, Korinthenweißbrot, Milchreisbrei, Bienenhonig, deftiges Schwarzbrot, Quark, gute Butter, Waffeln aus Weizenmehl, sowie Zimt und Zucker. Auf einem Beipack-Zettel stand die genaue Speisen-Reihenfolge und die jeweilige Schichtung der Belagarten.

Renate, was hast Du angerichtet? Wir kommen jetzt jede Woche!
Renate, was hast Du angerichtet? Wir kommen jetzt jede Woche!

Nach einer kurzen herzlichen Willkommensansprache und einem historischen Exkurs über die Entstehung dieser bergischen Tradition ging es an das Aufgetischte.

Es kam der große Moment für den Star der Tafel, die „Dröppelminna“ wurde gebracht, prall gefüllt mit heißem Kaffee.

Um ca. 15:30 war alles getrunken und gegessen. Es folgte ein kurzer kultur-historischer Exkurs über die Entstehung des Museums, die Anordnung der Räume und der darin ausgestellten Schauobjekte.
Bis 16:00 Uhr konnten alle TeilnehmerInnen das Museum auf eigene Faust erkunden. Der Museumsführer Herr Banz war ständig in der Nähe und konnte so manche historische Erklärung zu den gezeigten Gegenständen abgeben.

Zinngerät

Insbesondere die Herkunft und ursprüngliche Bedeutung der Sprichwörter, „auf die hohe Kante legen“, „einen Zahn zulegen“ und „ins Fettnäpfchen treten“ waren sehr anschaulich und einprägsam.
Um 16:00 trafen sich alle TeilnehmerInnen im Vorführraum. Es wurde ein Film über das „Brotbacken in früheren Zeiten“ gezeigt.

unser täglich Brot, schwere Fuß- und Handarbeit
unser täglich Brot, schwere Fuß- und Handarbeit

Die letzte halbe Stunde stand wieder zur freien Verfügung um noch nicht gesehene Museumsräume, z. B. im Obergeschoß, anzuschauen.

Die alte Apotheke
Die alte Apotheke

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