Kriminalpolizei im Computer-Kurs

Am 11.04.2011 bekam der Computer-Kurs Besuch von der Kriminalpolizei, um den „Silversurfern“ die Gefahren des Internets zu erläutern. KHK Thomas Kittler von der Dienststelle Kriminalprävention im Polizeipräsidium Wuppertal hatte sich angeboten, die Teilnehmer des Computer-Kurses der ZWAR-Gruppe Uellendahl mit den Gefahren des Internets bekannt zu machen. Nach einer kurzen Begrüßung durch Kursleiter Hans-Jürgen Enke ging Herr Kittler dann auch gleich medias in res, indem er den Teilnehmern zunächst einmal erläuterte, was ist Internet und wie bewegt man sich in den verschiedenen Browsern mit den entsprechenden Sicherheitseinstellungen. Hingewiesen wurde auch auf die Sicherung des Computers mit einem Password. Es wurde weiter auf Passwords im allgemeinen eingegangen, auf deren Sicherheit und auch auf die Aufbewahrung sowie auf den regelmäßigen Wechsel des Passwords.

Anschließend wurden die Gefahren im Zusammenhang mit der Öffnung von E-Mails erörtert, die evtl. in beigefügten Anhängen (Attachments) Viren oder Trojaner enthalten können und hierzu der dringende Hinweis gegeben, bei nicht bekannten Absendern auf deren Öffnung zu verzichten.

Im weiteren Verlauf kam dann auch die Sprache auf das Internetbanking, mit all seinen Vor- und Nachteilen, was eine rege Diskussion bzw. Fragestellung der Teilnehmer auslöste. Ausführlich wurde das sogenannte „Phishing“ und auch das Downloaden von Programmen oder Dateien, z.B. Musikstücke, behandelt. Hierbei wurde auch auf die Gefahr sowie die Fallstricke des unbeabsichtigten Abschlusses von Abonnements hingewiesen und die Rechtslage erläutert.

Nach gut zwei Stunden Information und Vortrag von Herrn Kittler sah man bei einigen Teilnehmern doch besorgte Minen, die darauf hindeuteten, daß der Vortrag etwas bewirkt hatte. Ich glaube, jeder hat sich vorgenommen künftig etwas bewußter im Netz unterwegs zu sein und seine Daten nicht allzu freizügig preiszugeben.

Der Computer-Kurs der ZWAR-Gruppe Uellendahl bedankt sich bei Herrn Kittler für die gelungene und sehr lehrreiche Präsentation.

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Segeltörn 2011

Auf dem Seminar am Sorpesee haben wir ZWARler aus Dortmund kennengelernt, die ein Segelschiff restauriert haben und mit diesem auch segeln. Es besteht im Moment für ZWAR-Mitglieder noch die Möglichkeit, sich für verschiedene Touren anzumelden. Maximale Teilnehmerzahl: acht Personen.

Segeltörn auf der Ostsee

1. Termin: 16.07. bis 23.07.2011

2. Termin: 23.07. bis 30.07.2011

Törn durch die Kanäle von Berlin

1. Termin: 17.09. bis 24.09.2011

2. Termin: 24.09. bis 01.10.2011

Es sind zwar schon alle Plätze belegt, doch besteht bei Ausfall eines Teilnehmers die Möglichkeit, nachzurücken. Deshalb solltet Ihr euch ruhig bei Hans-Jürgen melden. Bei Anmeldung sollte man sich aber darüber im Klaren sein, daß bei Reiserücktritt evtl. Kosten entstehen.

Die Fahrten werden mit dem Plattbodensegelschiff „Vertrouwen“ von ZWAR-Dortmund durchgeführt und kosten für die angegebenen Zeiträume jeweils 1.350,- €. Hinzu kommen Kosten für Verpflegung, die selber bestritten werden müssen (einschl. der Schiffsbesatzung, 2 Personen). So daß mit ungefähren Kosten in Höhe von 200,-€ bis 250,-€ pro Person und Woche gerechnet werden muß. Kochen und Saubermachen erfolgt durch die Teilnehmer. Das Schiff hat drei Doppel- und zwei Einzelkabinen. Zwei Toiletten sind an Bord. Duschen kann in den jeweiligen Marinas (Hafen) erfolgen. Das Schiff hat einen großen Mast und 140 qm Segelfläche sowie eine Wasserverdrängung von 40 Tonnen. Das Großsegel wird mit einer Winsch gefiert. Der Klüver muß per Hand hochgezogen werden. Auch hierbei ist unter Anleitung der Schiffsführung Hilfestellung durch die Passagiere erwünscht bzw. erforderlich, wobei aber auch selber einmal gesteuert werden kann. Der Motor, der auf dem Berlin-Törn alleine zum Einsatz kommt, hat 105 PS. Auch befindet sich ein Frischwassertank mit ca. 1.000 Liter an Bord. Nach Aussage von Helmut Siegmund, der Initiator dieser Fahrten, wird bei mehr als sechs Windstärken nicht mehr gesegelt oder gefahren, so daß die Gefahr einer evtl. Seekrankheit weitgehend ausgeschlossen wird.

Die Fahrt durch Berlin erfolgt über die vielen Kanäle, vorbei am Bundeskanzleramt, bis nach Potsdam und zurück über den Müggelsee. Wobei nach Absprache mit der Schiffsführung auch Zwischenhalte möglich sind. Der Ostseetörn beginnt in Greifswald und führt über den Bodden bis hin nach Rügen und wieder zurück. Die An- und Abreise muß selbst organisiert werden. Leihwagen können zu günstigen Konditionen über den ZWAR-Segelverein Vertrouwen gemietet werden.

Das Schiff selbst, die „Vertrouwen“, 1896 als Klipperaak (Plattbodenschiff) zum Transport von Schüttgütern gebaut, 1984 gekauft und dann über zwei Jahre liebevoll zum Passagiersegler umgebaut und renoviert, befindet sich von Mai bis September im Museumshafen Greifswald, von wo aus die Ostsee bereist wird.

Von Oktober bis April liegt die „Vertrouwen“ im Dortmunder Hafen, die Zeit wird von den Vereinsmitgliedern genutzt, um das Schiff unter hohem persönlichem Einsatz winterfest zu machen und notwendige Arbeiten durchzuführen.

Über die Jahre sind ein neues Großsegel sowie einige technische Reparaturen notwendig geworden. Diese Arbeiten konnten nicht in Eigenleistung erbracht werden, der Segelverein war deshalb gezwungen, entsprechende Aufträge zu vergeben.

Das Segelschiff "Vertrouwen"

Hier noch ein Link, mit Bildern, in dem etwas mehr über das Schiff zu erfahren ist: www.tallship-fan.de
Wenn man im Suchfeld unter „Schiffsname“ den Namen des Schiffes „Vertrouwen“ eingibt und auf den Button „Suchen“ klickt, erhält man ein weiteres Fenster, in dem der Schiffsname „Vertrouwen“ dreimal erscheint. Um zum richtigen Schiff zu gelangen, bitte nur auf das untere „Vertrouwen“ klicken!

„Illumina“ Schloß Dyck, ein verzauberter Park

Am Freitag, den 10.09.2010, trafen wir uns um 15.00 Uhr an der Philippuskirche. Wir warteten noch auf Karin, die aber nicht kam; schließlich, um 15.15 Uhr, fuhren wir (Liesel, Hans, Siggi, Isabella) los. Die anderen wollten wir später am Schloß treffen.

Nach einer erstaunlich staulosen Fahrt waren wir etwa um 16.00 Uhr am Schloß angekommen. Dann begann die erste Überraschung, es fing an zu regnen. Siggi und Isabella hatten ihren Schirm vergessen, also blieben wir erst einmal im Auto sitzen.

Schloß Dyck ist ein Wasserschloß, mit mehreren Vorburgen und einem englischen Landschaftspark. Vor einigen Jahren fand hier eine Landesgartenschau statt. Es gibt viele Gartenbeispiele und ein kleines Gartencenter. Dieses alles wollten wir uns ansehen, aber es regnete immer noch. Schließlich, der Regen ließ nach, machten wir uns auf und trafen am Eingang die anderen Fahrtteilnehmer, die etwa 1 ½ Stunden später abgefahren waren als wir.

Gemeinsam gingen wir los, bummelten durch Mustergärten, etwa den Garten der Stille oder andere Themengärten. Wir sahen interessante Bepflanzungen, z.B. die eines Schattengartens, oder Baumachsen und Alleen, die dem alten Park angepaßt waren.

Es regnete immer noch und allmählich bekamen wir Hunger. Also suchten wir nach einer Gaststätte, fanden aber nur Zelte vor und natürlich war erst ab 18.00 Uhr die Gastronomie geöffnet. Überall sah man junge Männer, die an den Wegen große Kerzen anzündeten. Endlich konnten wir auch essen. Gleich gegenüber war eine Barockbrücke, die bei einbrechender Dämmerung mit künstlichem Nebel verhüllt wurde, was sehr geheimnisvoll aussah, besonders, wenn Besucher hindurchgingen.

Es war nun fast dunkel. Wir gingen über einen Rundweg los, der bei der Brücke begann, die nun im blauen Nebel verhüllt war; es sah zauberhaft aus. Viele Bäume, alle sehr alt und hoch, waren angestrahlt, oft auch in verschiedenen Farben. Man fühlte sich in eine andere Welt versetzt, besonders als wir zu einem großen Feuer kamen, aus dem sich Stimmen vernehmen ließen, die über die Unterwelt erzählten. Wir gingen weiter; auf einer Lichtung standen hintereinander große Bilderrahmen, in der Ferne befand sich eine Baumgruppe, sie wurde in verschiedenen Farben angestrahlt, es war ein Fest für die Augen. An den Bäumen waren Spiegel und wir sahen uns dick, dünn, breit und hoch. Alles lachte; beschwingt bummelten wir weiter. Die Wege waren beleuchtet, aber sonst war es dunkel. Sehr viele Menschen waren unterwegs, trotzdem war es nicht laut; eine sanfte Stimmung hatte uns erfaßt. Schließlich erreichten wir eine Lichtung, dort lag ein gefällter Baum, der mit weiblicher Stimme aus seinem Leben erzählte, u.a. über ein Verhältnis mit einem Hallimasch oder über Altersrunzeln, sprich Baumborke.

Eine kleine Lichtung sah aus, wie ein Gemälde von Caspar David Friedrich, in ihr erklang das Gedicht „Über allen Wipfeln ist Ruh’“, mal voller Trauer, mal lustig, dann mit Liebe oder auch aggressiv vorgetragen. Auf den Baumstämmen waren Gemälde projiziert, es ging um Küsse und Liebe. So allmählich näherten wir uns dem Ausgang. Siggi und Isabella waren verlorengegangen, an der großen Baumtrommel fanden wir sie wieder.

Weiter ging es. Wir waren am Schloßgraben, das Schloß war angestrahlt. Plötzlich erschien eine Hand, bemalte die Wand mit Fenstern, deutete Regen an und alles löste sich in Wasser auf. Ein roter Vorhang erschien, wurde aufgezogen. Zwei große Augen schauten uns an, begeistert klatschten wir Beifall.

Dem Ausgang entgegen, durch eine Allee, waren wir in rote, grüne oder blaue Blätterdächer eingehüllt. Restlos begeistert standen wir, Gabi, Siggi, Isabella, Liesel, Hans, Klaus, Julia, Ulrika sowie Lothar zusammen und beschlossen, nächstes Jahr wiederzukommen.

Ein besonderer Dank gilt natürlich Julia und Lothar, die diesen wunderschönen Abend für uns alle perfekt organisiert hatten, sogar an Plastiktüten für regennasse Stühle war gedacht. Den ZWARlern, die trotz Anmeldung nicht mitgefahren sind, ist wirklich etwas entgangen.

Bericht und Fotos:

Elisabeth Enke

30.08.2010 – Computerschulung (Tag 1)

Endlich war es soweit. Alle Interessierte hatten schon lange auf diesen Tag der Tage gewartet: Der erste PC-Schulungstag bei der Fa. NETfinish, an der Lise-Meitner-Straße.

Gegen 14.00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer frohgelaunt und erwartungsvoll vor dem Gebäude, in dem sich die Fa. Netfinish befindet. Auch Birgit Paziener von der AWO, die unsere Gruppe noch ein gutes Jahr begleitet, hatte sich eingefunden. Nach einem kurzen Abstimmungsgespräch über den Ablauf des offiziellen Teils betraten wir die Räume von Netfinish und wurden dort sehr herzlich von Herrn Arno Becker, dem Bruder des Geschäftsführers, Herrn Axel Becker, begrüßt und willkommen geheißen. Gegen 14.30 Uhr kam auch Herr Dr. Stefan Kühn, der Sozialdezernent der Stadt Wuppertal, der auch der Schirmherr von ZWAR ist. Leider war die auch eingeladene Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Wuppertal, Frau Dorothea Glauner, durch eine Fraktionssitzung verhindert, an unserem ersten Termin teilzunehmen.

Nachdem wir uns alle mit Dr. Kühn bekannt gemacht hatten, gingen wir erst einmal zum gemütlichen Teil über und labten uns an dem mitgebrachten Sekt, wobei vorher natürlich die üblichen Begrüßungs- und Dankesworte gesprochen wurden, die insbesondere an die Adresse der Geschäftsleitung der Fa. Netfinish gerichtet waren, die durch ihr großes Engagement diesen Kurs überhaupt erst ermöglicht hat. An dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Dank.

Nach ca. 30 Minuten hielt es die Teilnehmer aber nicht mehr beim Sekt und beim Small-Talk, sondern sie wollten nunmehr endlich in medias res gehen und den PC-Kurs beginnen. Von den beiden Kursleitern, Norbert Wawrzik und Hans-Jürgen Enke, wurde erst einmal ein kurzer Überblick gegeben, worum es sich bei einem Computer überhaupt handelt. Als Anschauungsstücke waren Motherboard, Festplatte, Laufwerke und Datenträger mitgebracht worden, um den Teilnehmern zu verdeutlichen, daß es sich bei einem Computer auch nur um eine Maschine handelt, vor der man keine Angst haben muß. Danach wandten wir uns dann erst einmal dem Computer, sprich dem Desktop zu und versuchten die Grundbegriffe von XP zu verstehen. Was nach einiger Zeit auch ganz gut klappte. Doch ehe wir uns versahen, war die Übungsstunde vorüber und wir mußten für den heutigen Tag dem Computer ade sagen. Doch ich glaube, daß zumindest einige Teilnehmer etwas gelernt und mit nach Hause genommen haben. Am nächsten Montag geht es mit frischem Mut und Elan weiter.

Die TeilnehmerInnen vor dem Firmenschild der Fa. NETfinish
Die TeilnehmerInnen vor dem Firmenschild der Fa. NETfinish
1. Einblick in den Schulungsraum
1. Einblick in den Schulungsraum
Gruppenaufnahme mit den Teilnehmern, dem Sozialdezernenten Dr. Stefan Kühn (Schirmherr der Wuppertaler ZWAR-Gruppen) und Herrn Becker (NETfinish)
Gruppenaufnahme mit den Teilnehmern, dem Sozialdezernenten Dr. Stefan Kühn (Schirmherr der Wuppertaler ZWAR-Gruppen) und Herrn Becker (NETfinish)
2. Einblick in den Schulungsraum
2. Einblick in den Schulungsraum
Die Dozenten
Die Dozenten

Fotos: Norbert Wawrzik