Soziales Engagement 2011

Auszug aus der ZWAR Statistikabfrage 2011(Auszug aus der ZWAR Statistikabfrage 2011)

Aus Platzgründen mußten wir uns leider etwas einschränken, obwohl uns zu diesem Thema noch mehr einfiel.

Advertisements

Service Ehrenamt

Seit über vier Jahren gibt es sie schon, die Servicestelle Ehrenamt im Rathaus Barmen. Im August 2006 hatte Oberbürgermeister Peter Jung die Kontakt- und Beratungsstelle für bürgerschaftliches Engagement in seinem Geschäftsbereich angesiedelt.

Geschaffen wurde sie aufgrund einer Initiative von Markus von Blomberg, dem heutigen Geschäftsführer von „(M)eine Stunde für Wuppertal“. Seine Idee: „Wenn jeder Bürger sich auch nur eine Stunde Zeit nähme, um etwas für die Stadt zu tun, wäre dies ein riesiges Potential“. „(M)eine Stunde für Wuppertal ist ein Synonym für ehrenamtliches Engagement.

Die Initiative steht nicht im Wettbewerb zu bereits bestehenden Initiativen und Organisationen, sondern arbeitet diesen zu“, sagt der neue Geschäftsführer. Er bezeichnet die Initiative als „Dach“ über anderen gemeinnützigen Organisationen in der Stadt. Konkret bedeutet das: Wer sich an die Initiative wendet, um sich ehrenamtlich zu engagieren, der wird – je nach Neigung und Fähigkeit – an die entsprechende Organisation weitergeleitet. Umgekehrt: Wer Hilfe von Ehrenamtlichen benötigt, der kann seine Adresse und die Art der benötigten Hilfe melden. So führt die Initiative Spender und Empfänger zusammen. „Matching“ nennt das von Blomberg, der die Initiative als „Möglichmacher und Ideengeber“ sieht.

Damit dies gelingt, ist die aktive Hilfe von Angelika Leipnitz nötig. Sie arbeitet bei der Stadt in der Kontakt- und Beratungsstelle für Bürger-Engagement. Bei ihr laufen die Fäden zusammen. Beim „Service Ehrenamt“ im Rathaus findet jede/r das passende Ehrenamt. Es können sich aber auch Vereine, Organisationen und Initiativen bei Angelika Leipnitz melden, die Ehrenamtliche suchen. Die zentrale und trägerunabhängige Anlaufstelle für alle Themen rund ums Ehrenamt und Bürgerengagement berät, vermittelt und vernetzt Interessierte aller Altersgruppen. Ob ein Fußballverein eine Hausaufgabenhilfe aufbauen möchte oder ein ehemaliger Manager im Ruhestand eine neue Herausforderung sucht, beim „Service Ehrenamt“ findet jede/r Unterstützung.

Eine Datenbank, mit rund 200 ehrenamtlichen Tätigkeitsfeldern, wird regelmäßig aktualisiert und erweitert. Die Vermittlung in diese Aufgaben erfolgt nach einem persönlichen Gespräch. So können Interessierte zum Beispiel im Garten einer Alteneinrichtung arbeiten, für den SGV Wanderwege zeichnen oder Kindern und Jugendlichen bei den Hausaufgaben oder der Ausbildungsplatzsuche helfen. Auch Handwerker oder Literaturbegeisterte können eine passende Beschäftigung finden.

Zwei eigene Projekte ergänzen die Angebotspalette. Im „Patenprojekt Ausbildung“ helfen 40 Ehrenamtliche jungen Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und im EFI-Projekt -„Erfahrungswissen für Initiativen“ werden von 2010 bis 2012 ehrenamtliche Senior-Projektmanager/innen ausgebildet, die eigene Projektideen entwickeln und umsetzen werden.

Auch ZWAR-Aktionen werden von der Servicestelle Ehrenamt begleitet. ZWAR–Uellendahl steht hier in engem Kontakt und schätzt die schnelle und kompetente Zuarbeit von Angelika Leipnitz.

Erste Kontakte zu den Akteuren von (M)eine Stunde für Wuppertal wurden auch geknüpft. So gilt es, ehrenamtliche Stunden, die von ZWAR-Uellendahl geleistet werden, öffentlich zu machen, um den Stundenzähler auf der Website von MSFW ein wenig nach oben zu treiben.

Aktive Menschen, die ehrenamtlich etwas bewegen wollen, melden sich bitte hier:

Stadtverwaltung Wuppertal – Service Ehrenamt