9.7.2016 „GGG Genußradeln mit Gerda und Guntram“

am Samstag traf sich eine 12-köpfige Gruppe zur KunstRadtour am Emscherquellhof in Holzwickede. Das schwache Geschlecht war wieder stark vertreten, für die Statistik, 7 : 5 für die Frauen.

Parkplatzgewusel
Parkplatzgewusel

Um 11:00 war Sattelzeit und die Pedale wurden getreten, aber gemach an diesem warmen Taaaa….ch.

Aufbruchstimmung
Aufbruchstimmung

Es ging durch eine Wald, Wiesen und Kornfelderlandschaft entlang der Emscher Richtung Dortmund-Hörde. Der Lauf der Emscher, nahe der Quelle noch fast unsichtbar im zugewachsenen Grabenbett, aber schon deutlich ruchbar, wies allen die Richtung.

In Dortmund-Aplerbeck, am Castello Rodenberg, wurde ein kurzer Zwischenstopp eingelegt um die wunderschöne Burganlage mit baumbestandenen Biergarten zu bewundern. Es wurde beschlossen hier auf der Rückfahrt zu rasten.

Burgbesetzung
Burgeindringlinge

Am Phönix-See, einem künstlich geschaffenen Naherholungsgebiet auf einer Industriebrache, dem Gelände der ehemaligen Phönix-Werke, konnten die ersten Kunstwerke besichtigt, begangen und die Eindrücke besprochen werden.

1 Bild von allen .:. Fotografin
KunstkennerInnen + GenießerInnen

Zu diesem Kunstgenuß gesellte sich der Kulinarische. Das ganze Nord-Westufer des Sees ist von unterschiedlichsten Restaurants und Imbißbetrieben mit vielfältiger Außengastronomie, inklusive Seeblick, umgeben. Es gab für jeden Geschmack ein Angebot, von Sushi über Mexikanisch, bis Steakhouse und Gutbürgerlich, natürlich sind auch genügend Eisdielen vorhanden, Kugelpreis 1,20 €. Nach einer ausgiebigen Genußpause ging es wieder bachaufwärts retour – – – – – – –

im Sonnenlicht
im Sonnenlicht

bis zum bereits ausgeguckten Biergarten im Castello Rodenberg. Alle genossen bei Bier, Wasser und Wein, das entspannte Zusammensein.

Nach diesen Durstlöschern wurden die Räder wieder bestiegen und es ging bachaufwärts der Quelle entgegen. Am Emscherquellhof direkt hinter dem Gebäude ist die Quelle, die offizielle. Sie wurde besichtigt und fotografiert. Das war das schöne Ende einer Genußradtour, Fortsetzung folgt.

offizielle Emscherquelle
an der Quelle

Herzlichen Dank an Gerda und Guntram für die komplette Vorbereitung und Organisation und an Birgit für die gemachten Fotos.

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Wuppertal – Video in der Stadt

Der Künstler Kai Fobbe schafft in seinen Installationen imaginäre Räume, deren Ausstellung von Oktober 2015 bis Oktober 2017 geplant ist.

Vor einigen Tagen sah ich auf WDR III die Sendung WestART. Hier wurde das Projekt 42XXX von Kai Fobbe vorgestellt.

Wir Wuppertaler erkennen schnell, dass es sich bei der Projektbezeichnung um die Postleitzahl unserer Heimatstadt handelt. Die Ziffern stehen zugleich Pate für das Projekt selbst.

Im ganzen Stadtgebiet, an mehr als 20 Orten und 42 Hauswänden, Mauern und Schornsteine, werden Videoinstallationen projiziert. Jedes Video am jeweiligen Standort wird speziell bearbeitet.

Hier eine Videoinstallation, die den Künstler Kai Fobbe auf einer Wand des Opernhauses zeigt.

Opernhaus_5
© Olaf Joachimsmeier

Alle gezeigten Projektfotos wurden mir von Olaf Joachimsmeier, der diese Projekt fotografisch begleitet, zur Verfügung gestellt.

Hier geht es weiter

13te Ostersbaumer Lichterwege

Am 7. Februar 2012 beging der ZWAR Uellendahl – Fotokurs die Ostersbaumer Lichterwege und fing die wunderbaren Lichtinstallationen und Aktionen an Treppen und Plätzen fotografisch ein.

Wir starteten den Abend mit einem Besuch der Künstlerin Diemut Schilling, die dieses Stadtteilprojekt vor dreizehn Jahren startete und künstlerisch betreut bzw. begleitet. Das Projekt “ Soziale Stadt Ostersbaum“ wurde 1998 begonnen und endete im Jahr 2011.

© Stadt Wuppertal

Eine umfangreiche Projektbeschreibung findet Ihr hier .

Anschließend starteten wir zum Nachbarschaftsheim Ostersbaum wo uns die Leiterin des Stadtteilbüros, Gabriele Kamp, erwartete, um uns unseren Stadtteilführer Rainer Knecht vorzustellen, der dieses Projekt der Stadt Wuppertal  seitens der Stadtverwaltung betreute.

Dann ging es in die aufkommende Dunkelheit. Warm angezogen trotzten wir der Kälte und wanderten mit viel Spass und Freude von Treppe zu Treppe und lernten auch Strassen und Plätze kennen, die uns bis dahin nicht unter die Füsse gekommen waren. Rainer Knecht erklärte uns an jedem Ort, wie die Treppeninstallationen und Kunstwerke zustande kamen. An einigen Orten spielten sich Saxophonisten die Finger warm und vermittelten so die Atmosphäre einer märchenhaften Welt. Zum Schluss des Rundgangs gingen wir zur Schleswiger Treppe, die von einer Solinger Gruppe musikalisch bespielt wurde, die hierfür viel Beifall erhielt.

Nach dem Aufwärmen in einer Kneipe am EXTER konnten wir uns ab 20:00 Uhr noch das tolle Abschlussfeuerwerk auf dem Platz der Republik ansehen.

Die Fotos, die Sie nachfolgend betrachten können, wurden von unserem ehrenamtlichen Fotokursleiter Till Brühne fotografiert. Till betreibt in seiner Freizeit ein Fotostudio und ist auch bei vielen Stadtfesten unterwegs, um diese für die Zukunft fotografisch festzuhalten. Es lohnt sich immer mal wieder, auf TBfoto.de zu surfen, um zu sehen, was denn im Tal und anderswo so los war!

Alle Fotos der Ostersbaumer Lichterwege findet Ihr direkt auf dieser Webseite. Till wird den Reinerlös aus Fotoverkäufen dieser Veranstaltung an das Nachbarschaftsheim Ostersbaum spenden, um das Fortführen der Ostersbaumer Lichterwege zu unterstützen. Wie wir von den Veranstaltern erfuhren, ist durch den Auslauf des Projektes „Soziale Stadt Ostersbaum“ auch die Förderung aus Landesprogrammen und kommunalen Mitteln entfallen.

Wir finden die Lichterwege unseres Nachbarstadtteils Ostersbaum erhaltenswert und bitten, von diesem Angebot vielfachen Gebrauch zu machen. Auch Geldspenden, direkt an das Nachbarschaftsheim Ostersbaum, unter dem Stichwort „ZWAR – Lichterwege Ostersbaum“ Konto Nr. 925644, BLZ 330 500 00 bei der Stadtsparkasse Wuppertal sind willkommen.

Diemut Schilling - Wie alles begann
Diemut Schilling - Wie alles begann
Toller Blick auf Uellendahl ...
Toller Blick auf Uellendahl ...
aus Sicht der "Huppertsbergfabrik"
aus Sicht der "Huppertsbergfabrik"
Gespanntes Zuhören
Gespanntes Zuhören
Empfang im Nachbarschaftsheim Ostersbaum durch Gabriele Kamp und Rainer Knecht
Empfang im Nachbarschaftsheim Ostersbaum durch Gabriele Kamp und Rainer Knecht
Letzte Absprache, und los geht es...
Letzte Absprache, und los geht es...

Lieber Till, wir möchten uns an dieser Stelle für die ehrenamtliche Unterstützung und „Deine Stunden für Zwar Uellendahl“ bedanken. Bleib noch gaaaanz lange bei uns.

Zum nächsten Fotokurs sehen wir uns, auch mit neuen Teilnehmern, zum Thema Portraitfotografie in Tills Studio. Zeit und Ort erfahrt Ihr wie immer auf unserem Terminkalender unter Aktivitäten.

Fotos: © Till Brühne

Bericht: Siegfried Termöhlen

16.10.2010 – Ausflug nach Unna

Am Samstag, den 16.10.2010 unternahmen ein paar lustige ZWARler einen Tagesausflug nach Unna. Wir sind gegen 10:35 Uhr mit dem Zug vom Hauptbahnhof Elberfeld gefahren. Nach 40 Minuten sind wir am Bahnhof Unna angekommen. Wir haben uns so angeregt unterhalten, und waren erstaunt, dass wir so schnell am Bahnhof Unna angekommen sind.

Nach einem kleinen Stadtbummel in der City mit Fotoaufnahmen und einer Kaffeepause haben wir uns auf den Weg zum Zentrum für internationale Lichtkunst gemacht, um dort die geführte Ausstellung zu sehen. Es ist weltweit das erste und einzige Museum, das sich ausschließlich der Lichtkunst widmet. Das Museum wurde Ende Mai 2001 in der ehemaligen Lindenbrauerei Unna eröffnet. Die labyrinthischen Gänge, Kühlräume und Gärbecken dieser einstigen Braustätte werden nun künstlerisch inszeniert und in neue Bedeutungshorizonte überführt. Die Führung hat fast zwei Stunden gedauert. Wir haben eine neue und moderne Art von Kunst erfahren.

Anschließend haben wir Mittagessen oder Kaffee und Kuchen im Museumscafé zu uns genommen. Das Café wird privat geführt. Warmes Essen und Kuchen werden von der äußerst freundlichen Cafébetreiberin selbst zubereitet. Es ist sehr zu empfehlen. Im Anschluß daran haben wir einen Rundgang in der Altstadt mit ihren historischen Fachwerkhäusern unternommen.

Leider mussten wir wieder den Heimweg mit dem Zug antreten, und sind gegen 19:00 Uhr in Wuppertal angekommen.

Lothar Fritz, der diese Reise organisiert hat, kannte sich sehr gut in Unna aus, und war für uns (wie immer) ein guter und bescheidener Stadtführer. Wir danken ihm für diesen interessanten Tag, der sehr harmonisch verlaufen ist.

Fotos und Bericht: Berlanti Kirchhoffer