Gehbehinderung – na und? Wir gehen spazieren!

Nicht alle Teilnehmer bei ZWAR Uellendahl sind körperlich fit. Manche können aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht an Unternehmungen wie Wandern oder sportlichen Aktivitäten teilnehmen.

Für die von diesem Problem Betroffenen haben wir die Initiative

Gehbehinderung – na und? Wir gehen spazieren!

gestartet.

Wir treffen uns ab Januar 2012 jeden Dienstag um 11 Uhr (Ende offen) in der Hans-Böckler-Str., Haltestelle „Röttgen“ in Fahrtrichtung „Obere Kohlstr.“ zum gemeinsamen Spazieren Gehen.

Gern gesehene Gehhilfen: Rollator, Krücke, Stock etc. 🙂

Ansprechpartner: Gabi N., Waltraud, Manfred

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Gehbehinderung – na und? Weihnachtsmarkt 2011


Foto: freie GNU-FDL-Lizenz

Beim gemeinsamen Frühstück am Freitag, den 9. Dezember 2011, faßte ich zusammen mit drei anderen unternehmungsfreudigen Teilnehmern den Entschluß, am darauffolgenden Sonntag den Dortmunder Weihnachtsmarkt zu „überfallen“.

Es war ein schöner Sonntagnachmittag mit Glühwein, Riesenkrakauer, Waffeln und vielem mehr. Wir wurden unterstützt von Susi, Gabi´s nahkampferprobter Hundedame.

Drei von uns sind nur eingeschränkt gehfähig (Gabi N. mit Stock, ich mit Krücke, Waltraud mit Rollator), und so haben wir des Öfteren Gehpausen eingelegt. Da ZWARler ab einem bestimmten Sympathiegrad nach allen bisherigen Erfahrungen zusammenhalten :-), nahmen wir wie selbstverständlich aufeinander Rücksicht.

An einem Tag wie diesem zeigte sich wieder einmal, daß bei ZWAR Uellendahl auch für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen einiges möglich ist!

8. Dezember 2010 – Weihnachtsmarkt Soest

12 ZWAR-Uellendahler fuhren um 10:32 ab Wuppertal Hbf mit der Bahn nach Soest, um den dortigen Weihnachtsmarkt unter die Lupe zu nehmen. Lothar, der die Fahrt wie immer souverän organisiert hatte, verteilte vor der Abfahrt die NRW-Tickets. Monika nutzte die Umsteigepause in Unna, um die ersten Fotos des Tages zu schießen.

Dieser Tag hat allen Teilnehmern Spaß gemacht, was nicht nur an der Soester Altstadt und dem schönen Weihnachtsmarkt lag, sondern auch an der ausgelassenen Stimmung innerhalb der Gruppe.

Da ich als Einziger ein NRW-Einzelticket hatte, fuhr ich mit unserer gesundheitlich angeschlagenen Waltraud (das ist die „junge“ Dame mit dem Rollator) schon gegen 16:30 nach Wuppertal. Dort angekommen, wurden wir von unserem Hans-Jürgen Beck, der sich ehrenamtlich u.a. bei der Bahnhofsmission engagiert, geradezu stürmisch begrüßt.

Es war wie so oft ein gelungener Tag, an dem man wieder einmal das intensive Zusammengehörigkeitsgefühl spürte, das den eigentlichen ZWAR-Gedanken ausmacht.

Fotos: Monika Kuczera